Montag, 1. Oktober 2018

Marseille, Frankreich

Um 8.00 Uhr erreichen wir Marseille, Frankreichs Tor zum Mittelmeer. Die Fahrt von Genua nach Marseille war unruhig. Grund ist der „Mistral“. Blauer Himmel, Sonnenschein und ein tosender Sturm. Seefahrer im Golfe de Lion kennen den Mistral – und fürchten ihn. Denn dieser kalte Fallwind tritt meist sehr plötzlich auf und kann Sturmstärke erreichen mit Spitzen von über 135 Kilometer pro Stunde.

So begrüßt uns Marseille mit kalten und starken Windböen – aber eben mit Sonne und blauem Himmel! Sobald man sich dem Alten Hafen von Marseille nähert, wird es immer bunter und lebendiger. Die Leute sitzen gemütlich in den Cafés und Brasserien, schauen den Booten beim An- und Ablegen zu und flanieren über den Hafen.

Blick auf Marseille

 

Viele machen einen Abstecher hoch auf den Berg zum Wahrzeichen der Stadt – der „Notre-Dame de la Garde“. Neben dieser beeindruckenden Basilika genießt man von hier oben eine herrliche Aussicht über die zweitgrößte und älteste Stadt Frankreichs.

 

Cassis

 

Andere unternehmen Ausflüge ins nicht weit entfernte Avignon oder ins Fischerörtchen mit dem klangvollen Namen Cassis. Ein Teil unserer Gruppe trifft sich im Alten Hafen von Marseille zum Mittagessen. Austern und Meeresfrüchte, Hummer und Garnelen sind hier fangfrisch zu genießen.

Der Mistral nimmt weiter an Fahrt auf. Kurz nach dem Ablegen wird vom Kapitän ein striktes Verbot verhängt, die Außendecks oder die Kabinenbalkone zu betreten. Wir stellen uns auf eine unruhige Weiterfahrt nach Barcelona ein.

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