Donnerstag, 11. Juli 2013

St. Petersburg, wechselnd bewölkt, 22 °C

St. Petersburg, das Venedig des NordensGegen 7.00 Uhr erreichen wir nach unserer Fahrt durch den Finnischen Golf den Hafen von St. Petersburg. Hier trifft die sprichwörtliche russische Weite auf Europas Städtekultur. Das Ergebnis ist einmalig – St. Petersburg, eine Metropole, die in ihrer nur 310 Jahre kurzen Geschichte enorme Höhenflüge und katastrophale Krisen durchmachte. Erbaut wurde sie auf Geheiß des Zaren Peter der Große. Vor allem das 20. Jahrhundert war für die letzten Hauptstadt des Zarenreichs eine harte Prüfung – zweimal stand sie am Rande des Untergangs. Jetzt, im 21. Jahrhundert, startet das einstige Leningrad wieder durch. Mit einem reichen Erbe an Kultur, Kunst und Architektur ist St. Petersburg die „Boom-Town“ des russischen Reiches. Wie in keiner anderen europäischen Stadt hat man den Eindruck, sich in einem Freilichtmuseum zu bewegen.

Mac Donalds in ST. PetersburgWir erkunden St. Petersburg bei einer Schiffsfahrt auf der Newa und den zahlreichen Kanälen mit ihren Brücken, die die Stadt durchziehen… Admiralität, Paläste über Paläste, die Peter-und-Paul-Festung, Kirchen und Kathedralen, Museen, die Eremitage… Die meisten haben auch eine Tour zum außerhalb der Stadt liegenden Katharinenpalast gebucht, der das weltberühmte Bernsteinzimmer beherbergt. Und sogar McDonald’s fügt sich „malerisch“ in die Gesamtkulisse St. Petersburgs ein (siehe Foto).

Am Abend verlässt die MSC Musica das wunderschöne St. Petersburg. Nach einem Seetag morgen heißt unser nächstes Etappenziel übermorgen Kopenhagen. Zweimal schon mussten wir die Uhr um eine Stunde vorstellen, einmal in der Nacht vor Tallinn, einmal vor St. Petersburg. Heute Nacht holen wir uns zumindest eine Stunde wieder zurück.

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