Logbuch 20. Oktober 2011 – Gibraltar

 

Die MSC Orchestra im Hafen von Gibraltar

Die MSC Orchestra im Hafen von Gibraltar

Ein Vormittag auf See – Thomas genießt eine Massage im Spa-Bereich (Geburtstagsgeschenk von Daniel – Gott sei Dank massiert Daniel nicht selbst!). Es wird ziemlich neblig und gespenstig ums Schiff. Sicht gleich Null – die MSC Orchestra gibt in regelmäßigen Abständen Signale übers Nebelhorn. Rechtzeitig zur Ankunft um 14.00 Uhr in Gibraltar klart es auf.

Gibraltar ist ein brititsches Übersee-Gebiet mit einer Größe von rund 6,5 Quadratkilometern. Um so beeindruckender ist, dass es hier rund 150 Höhlen und rund 50 Kilometer Straßen und Tunnels gibt. Alles spielt sich auf engstem Raum ab: so führt die Hauptstraße nach Spanien mitten über die Start-bzw. Landebahn des Flughafens von Gibralter. Landet oder startet eine Maschine, schalten die Ampeln auf rot – irre!! 🙂

Daniel mit einem Berberaffen

Daniel mit einem Berberaffen

Wir fahren mit einem kleinen Bus auf den Felsen von Gibraltar. Die Tropfsteinhöhlen sind beeindruckend. Und überall Berberaffen! Gibraltar ist der einzige Ort in Europa, an dem Affen freilebend vorkommen. Sie sind sehr zutraulich und erwarten von den Besuchern gefüttert zu werden. Manche greifen auch einfach in die Hosentaschen (Daniels!) oder öffnen die Handtaschen der Damen auf der Suche nach Essbarem. Oder massieren „Kollege Rosch“ den Kopf…

Nach einem Spaziergang durch die autofreie Innenstadt geht’s zurück an Bord. Neben der MSC Orchestra liegt die berühmte „Queen Elizabeth“, ein nobler Ozeanriese der Cunard-Reederei. Das Schwesterschiff der Queen Mary und Queen Mary II.

Um 19.00 Uhr legen wir in Richtung Alicante ab, wo wir nach 310 Seemeilen morgen gegen 13.00 Uhr ankommen

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